Frau Schneiderer von der BACA (Name und Bank geändert) ruft nicht mehr an. Sie hat sich inzwischen an die Krise gewöhnt, ein Grundstück in der Südsteiermark gekauft und eine Jahreskarte im Freibad zur steinernen Wehr, wo immer eine Kleine Zeitung aufliegt. Read more »
Die Sommeroffensive der Grazer Polizei an neuralgischen Punkten der Stadt zeichnet sich erst mal vor allem durch zahlenmäßige Imposanz aus. Um drei bis vier Jugendliche, die auf der Wiese Pizza essen, zu recht zu weisen, rückt man gerne mit acht bis neun Beamten an. Personalien werden aufgenommen, Ernährungstipps ausgetauscht, und schnell ist der Spuk vorbei und die Jugendlichen legen sich wieder hin um den Verdauungsschlaf zu absolvieren. Read more »
Krisen machen die Menschen in der Regel hinterhältiger, dümmer, weniger liebenswert und kreativer. Wenn es gilt, Wege zurück zu legen, zum Beispiel: nach Mainz, sind öffentliche Verkehrsmittel nicht leistbar.
Also: zu Fuß gehen, google maps hilft: Wiener Straße – Brucker Straße – Schrauding – etc., insgesamt dauert das 6 Tage, 11 Stunden. Aber auch soziale Netzwerke können helfen, zum Beispiel: Mitfahrzentrale.
Für die gewünschte Strecke bieten sich VIKTOR oder ROBERT an. Wem kann man eher vertrauen? Viktor, das klingt eher nach hochbürgerlichem Snobismus, Robert kann alles mögliche sein. Die Wahl des Vornamens jedenfalls wird in Zeiten wie diesen immer wichtiger. Personalchefs, Menschen in Heirats- und Kontaktbörsen und andere, sie alle wählen erst mal anhand dieses Kriteriums, das sich auch im Wandel der Zeit verändert. Während Anfang des 20. Jahrhunderts Namen wie Paul, Johann oder Kurt als vulgär und gewöhnlich galten, stehen sie mittlerweile hoch im Kurs, vor allem im Vergleich mit Kevin. Im Endeffekt war die Wahl nicht schwer: VIKTOR schickte eine durchaus biedere aber doch seriöse SMS, während ROBERT seine sympathische Telefonstimme einsetzte. Leider ist er ein Nerd, der in Mainz ein esoterisches Seminar besucht und sehr viel redet und einen Song auf youtube gestellt hat, der ihm persönlich hilft, die Krise zu bewältigen, -
unbedingt reinschauen und mitmachen, aber Roberts künftig meiden. (für den Falter)
Von Kampfdruide am 12.01.2009 um 13:24: einfach widerwärtig.
Von Matthew K Haybeck am 12.01.2009 um 14:20
Re: einfach widerwärtig.
Danke! Mir haben die Worte gefehlt, aber treffender kann man diese Widerwärtigkeit wohl kaum beschreiben.
alle sind sich einig, dass 2008 die krise wieder zurück ins bewusstsein gebracht hat, und einige sagen SUPER, dann können jetzt das theater und die kunst und die politik und das leben wieder politisch werden. das ende der geschichte ist vorbei, die barrikaden werden wieder aus dem fundus geholt. und wenn wir da oben stehen, brauchen wir vor allem eines: ein manifest.
bitte posten sie hier ein manifest oder einen link zu einem manifest, das es lohnt, wieder rauszuholen oder überhaupt mal zu lesen.
please post here a manifiesto, that is worth to be reread or just to be read for the first time.
all the manifiestos are going to be published on this growing site.
FPÖ-abgeordnete haben viel zeit, und auch sonst haben sie einiges mit strafgefangenen gemeinsam.
der herr vilimski ist jetzt total empört darüber, dass die österreichischen häftlinge nicht mehr mit 50 000 volt-schockern ruhiggstellt werden dürfen. und weil er diese waffe so toll findet, hat er sie gleich mal an sich selbst ausprobiert, denn: wenn sich ein Abgeordneter beschießen lässt, ist das einem Häftling auch zumutbar. florian klenkklärt auf, warum das ziemlich üble manipulation und propaganda ist.
In meiner Jugend habe ich in dieser Stadt gelebt und heute lebt die Stadt in mir. Zur Theatersituation kann ich sagen: Solange die Angestellten des renommiertesten Feinkostladens der Stadt auf Nachfrage nicht wissen, wo sich das Schauspielhaus befindet, gibt es für uns Theaterleute noch viel zu tun.
die kärntner landesregierung hat sich entschlossen, eine resolution zu verabschieden. echt lesenswert! (via panoptica)
der neue landeshauptmann
Resolution
der Kärntner Landesregierung vom 18. November 2008
Gegen die Anti-Kärnten Berichterstattung des ORF
Seit dem Unfalltod von unserem Landeshauptmann Dr. Jörg Haider reißt Berichterstattung in den Medien nicht ab. Die Berichterstattung des Landesstudio Kärntens zeigte Stil und entsprach der Wahrheit, doch leider gab es auch negative und pietätlose Beispiele. Read more »