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wer sich eine j…

12 May

wer sich eine jogginghose anzieht, hat die kontrolle über sein leben verloren.

karl lagerfeld

vielleicht im bunker

12 May

ich schreibe in letzter zeit sehr sehr schnell. immer für irgendwelche momente, die dann vorbei sind, dann werden die texte irgendwohin verschoben wo sie bis zum letzten festplattencrash liegen und dann weg sind. vielleicht ist das gut so. vielleicht auch nicht. vielleicht müssten sie irgendwann miteinander verbunden werden und dann würden wir wissen, was es ist. das was alles verbindet. dieser war der text für die performance “angriff der hundert metaebenen” in der serie nights im bunker.

er handelt davon wie die ausflüsse einer figur sich selbständig machen und fühlt sich eigentlich sehr kitschig an. es hilft allerdings, wenn er in einem jogginganzug, auf einer leiter stehend, vorgetragen wird, während um einen herum andere szenen, bilder, beschimpfungen, sounds den raum füllen. Continue reading

abendunterhaltungen von kitschigen menschen wenn der sommer vorbei ist

3 Sep

…im schwimmbad sitzend „tür an tür mit einem anderen leben“ gelesen. Continue reading

Last speech: disgusting bodies, just like mine

16 Apr

*
this is to end the show “CONSEQUENCE OF SIMPLICITIES” by tom rottleuthner & christina lederhaas, after 45 minutes of music/movement clips in beautiful costumes.

 

thank you.
thank you so much.
thank you.
well.
what to say now?

I want to say thank you to the audience: you just made my day! our day.
our night. this night. this very very night.
and so i am standing here.
we are standing here,
sweating like hell,
actually stinking a bit now,

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rede über alles mögliche

19 Jan

gehalten am 17.1.2012 im last chance saloon im forum stadtpark.

räuspern

PAUSE: IN DIE RUNDE SCHAUEN – zum fenster schauen – auf den zettel schauen – vera anschauen.

liebe kollegInnen
10 sec. pause

und kollegen

PAUSE

ich würde gern meine redezeit nutzen um einen moment lang zurück zu denken,
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21 Dec

mit barbara und tom im kaiserfeld. sie sind sehr begeistert über die rede von peter weibel im museumsdistrict, vor allem über den abschnitt, wo er beschreibt, wie die kunst beginnt, sich selbst die ganze zeit legitimieren zu müssen, und aufhört, gegenständlich zu sein. die gegenstände werden nicht mehr abgebildet, sondern gleich selbst ins museum gestellt. dafür handeln die bilder nur noch von sich selbst: die linien sprechen nur über linien, die punkte über punkte, die flächen von flächen. b. meint, es würde doch langsam zeit, dass das theater auch diesen punkt erreicht und aufhört, so zu tun, als wäre das nachspielen von gegenständen und geschichten immer noch das normalste der welt. herr pollesch hat irgendwann in einem interview gesagt, dass das theater den punkt von malewitsch’ schwarzem quadrat leider nie erreicht hat. was wäre das dann für ein theater? t meint, wir sollten aufhören, theater als kunst zu bezeichnen. das ist unterhaltung. material. es steht nicht einfach da, sondern es organisiert die zeit, die die menschen (theaterinteressierte, das sind nicht kunstinteressierte) gemeinsam in einem raum verbringen müssen.

graz oldenbryg MAI 2011

2 May

guten abend.
wir versuchen, uns kurz zu fassen, damit wir schnell einen überblick bekommen, was wir wollen, was wir bisher gemacht haben, und was für eine position wir uns für die zukunft vorstellen können. wobei wir in dieser hinsicht flexibel sind: wir stehen auf der bühne und sprechen relativ frei, mit einem kleinen notizzettel, wo wir uns die wichtigsten stichworte aufgeschrieben haben, Continue reading