Auch kritischer Dialog!

27 Jun

Es gibt 40 000 Arbeitslose und keine Burkaträgerin. Wo sind denn da die Prioritäten?
A: Es gibt viele Arten von Lohnarbeit, bei denen man sich sehr sehr dämlich vorkommt. Dumm wie Brot sozusagen. B: Oh ja! Zum Beispiel als ebensolches verkleidet in der Herrengasse stehen und Lose für verteilen, mit denen es eine Reise nach Ägypten oder 200 ofenfrische Baguettes zu gewinnen gibt. A: Wer in der Straßenpromotion Erfahrung gesammelt hat, wird auch riesige Eier, Hühner, Handys, Coladosen, Würstel und Käsestücke bereits von innen kennen, um nur die gängigsten zu nennen. B: Die Würde der ArbeitnehmerInnen im Inneren der Handys steht hier gar nicht zur Debatte, aber wie ist es mit dem Sicherheitsrisiko. Würden all diese bunten Verkleidungen unter ein allgemeines Vermummungsverbot fallen, wie es die Belgier einführen und die Österreicher auch bald gerne würden? A: Wohl kaum, wer gerade (im öffentlichen Raum) seiner Arbeit nachgeht, wäre davon wohl ausgenommen. B: Wenn der Islam ein Konzern wäre, und die BurkaträgerInnen wären deutsche StudentInnen auf Ferialjob, wäre ein Burkaverbot also eher kein Thema. A: Das stimmt. Schließlich haben diese Studentinnen die Wahl, sich einem anderen Konzern anzuschließen. B: Richtig, und doch wäre es wohl leichter, als Coladose verkleidet Sprengstoff durch die Stadt zu schmuggeln, als unter einer Burka. A: auch als Riesenhandy fällt man kaum auf. B: was zu beweisen war. A: Oh ja.

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