manifest

hier entsteht eine sammlung von manifesttexten für alles mögliche. stand: 6.5.2009

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unbedingt lesenswert natürlich: das SCUM manifesto von valeria solanas, der frau, die andy warhol (fast) erschoss.

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die piratenpartei, kämpfer der entrechteten und irgendwie linken, sagt:

Informationelle Selbstbestimmung, freier Zugang zu Wissen und Kultur und die Wahrung der Privatsphäre sind die Grundpfeiler der zukünftigen Informationsgesellschaft. Nur auf ihrer Basis kann eine demokratische, sozial gerechte, freiheitlich selbstbestimmte, globale Ordnung entstehen.

usw.

die rebel clown army sagt:

We are an army because we live on a planet in permanent war – a war of money against life, of profit against dignity, of progress against the future.

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Grundaussage des Cluetrain Manifestos: Märkte sind intelligenter als Firmen/Organisationen.

1. Märkte sind Gespräche. 2. Märkte bestehen aus Menschen, nicht aus demographischen Daten 3. Gespräche zwischen Menschen klingen menschlich. Sie werden mit einer menschlichen Stimme geführt. 4. Ob zum Austausch von Information, Meinungen, Perspektiven, Standpunkten oder Anekdoten, die Stimme des Menschen ist offen, natürlich und ehrlich. 5.Menschen erkennen einander am Klang ihrer Stimme.

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das hier kommt nicht von stefan petzner sondern von der mutter aller manifeste: Wir erklären, daß sich die Herrlichkeit der Welt um eine neue Schönheit bereichert hat: die Schönheit der Geschwindigkeit. Ein Rennwagen, dessen Karosserie große Rohre schmücken, die Schlangen mit explosivem Atem gleichen . .. ein aufheulendes Auto, das auf Kartätschen zu laufen scheint, ist schöner als die Nike von Samothrake.

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Was immer uns zeigen kann, daß wir derselben Spezies angehören, ist eine menschlich höchst wertvolle Sache. sagt arthur miller in dem manifest zum zweiten welt-theater-tag.

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hier das, was übrig geblieben ist, nachdem eine gruppe versucht hat, sich auf irgendwas zu einigen:

1. wer ein werk für fertig erklärt, ist ein faschist. 2. sofas sind auf theaterbühnen abzulehnen 3. das wort „kunst“ sollte nicht auf der bühne ausgesprochen werden. 4. man kann nicht über einen anderen raum sprechen als der raum in dem man spricht. 5. (to be continued…)

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Ich nehme für mein Manifest in Anspruch, dass es zu den Wurzeln des menschlichen Dilemmas vordringt und die darunter liegende Lösung offenbart

sagt Vivienne Westwood. *

von

Würde Anmut Endgültigkeit und Schlichtheit die Einfachheit – des Milchkochens – des Türschließens und -öffnens des zum Fensterhinausschauens.

spricht dieses manifest des meta-täglichen theaters.

3 Responses to “manifest”

  1. Reini Urban January 6, 2009 at 2:02 pm #

    Grundaussage des Cluetrain Manifestos: Märkte sind intelligenter als Firmen/Organisationen.

    1 Märkte sind Gespräche.

    2 Märkte bestehen aus Menschen, nicht aus demographischen Daten

    3 Gespräche zwischen Menschen klingen menschlich. Sie werden mit einer menschlichen Stimme geführt.

    4 Ob zum Austausch von Information, Meinungen, Perspektiven, Standpunkten oder Anekdoten, die Stimme des Menschen ist offen, natürlich und ehrlich.

    5 Menschen erkennen einander am Klang ihrer Stimme.

  2. Grete Griesgram January 6, 2009 at 3:35 pm #

    We are an army because we live on a planet in permanent war – a war of money against life, of profit against dignity, of progress against the future. Because a war that gorges itself on death and blood and shits money and toxins, deserves an obscene body of deviant soldiers. Because only an army can declare absurd war on absurd war. Because combat requires solidarity, discipline and commitment. Because alone clowns are pathetic figures, but in groups and gaggles, brigades and battalions, they are extremely dangerous. We are an army because we are angry and where bombs fail we might succeed with mocking laughter. And laughter needs an echo.

    We are rebels because we love life and happiness more than ‘revolution’. Because no revolution is ever complete and rebellions continues forever. Because we will dismantle the ghost-machine of abstraction with means that are indistinguishable from ends. Because we don’t want to change ‘the’ world, but ‘our’ world. Because we will always desert and disobey those who abuse and accumulate power. Because rebels transform everything – the way they live, create, love, eat, laugh, play, learn, trade, listen, think and most of all the way they rebel.

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  1. manifeste « skispringen im kopf - December 31, 2008

    […] manifest […]

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